Freie Wähler informieren über die Vergaberichtlinien für Bauland für Einheimische
Bauland für Einheimische Am Markholz
Hintergrund für die Vergabe für Bauland für Einheimische
ist, dass ortsansässige Personen in die Lage versetzt werden,
sich zusammen mit ihrer Familie Wohneigentum zu schaffen.
Die Voraussetzungen für die Erschließung der Baugrundstücke
Am Markholz sind nunmehr gegeben.
Vergabe nach einem Punktesystem
Der Stadtrat hat in diesem Zusammenhang Vergaberichtlinien für
das Bauland für Einheimische beschlossen. Diese Richtlinien mussten
selbstverständlich nicht neu erfunden werden. Sie wurden in Anlehnung
an die Vergabekriterien von 6 Gemeinden aus dem Landkreis Rosenheim ausgewertet.
Die Vergabe erfolgt nach einem Punktesystem. Ein Anspruch auf Vergabe
wird durch diese Richtlinien ausdrücklich nicht begründet.
Die Verwaltung wird in der Winterzeit die Fragebögen für die
Antragsteller vorbereiten. Die Vergaben sollen im Frühjahr 2000 erfolgen.
Maßgeblich für die Vergabe ist z. B. das Mindestalter von 23
Jahren, Familienstand und Anzahl der Kinder, das Bruttoeinkommen der Familie
innerhalb der letzten 3 Jahre, mindestens 12 Jahre mit Hauptwohnsitz beziehungsweise
das Arbeitsverhältnisses in Kolbermoor, etwaige Pflegebedürftigkeit
eines Familienangehörigen und dergleichen mehr. Ebenfalls gibt es
auch Außschlußkritierien, wie z. B. eigenes ausreichendes Immobilieneigentum
oder Personenkreis der über 50 Jahre alt ist. Außerdem wird
u. a. vertraglich festgelegt, dass innerhalb von 5 Jahren nach Baureife
das Bauobjekt bezugsfertig zu erstellen ist und nur vom Antragsteller mit
seiner Familie bewohnt werden kann. Die umfangreichen Details der Richtlinien
können Sie auf der Internethomepage unter http:://www.freie-waehler-kolbermoor.de
(Rubrik: Aktuelles) einsehen oder direkt in der Stadtverwaltung abfragen.
Anzahl und Preis der zu vergebenden Parzellen
Insgesamt stehen 59 Parzellen, die mit Einfamilien-,
Doppel- und Reihenhäuser bebaut werden sollen zur Verfügung.
Der Preis der zu vergebenden Parzellen ist vom Stadtrat noch festzulegen.
Ebenso hat der Stadtrat noch zu entscheiden, wie viele Parzellen in welchem
Zeitraum zu vergeben sind. Der Verkaufspreis ist nach Ansicht der Freien
Wähler sozialverträglich festzulegen, wobei die Einberechnung
anteiliger Infrastruktur (Schule, Kindergarten usw.) kein unbilliges Verlangen
ist.
Dieter Kannengießer
FW-Stadtrat